Flitterwochenziel Namibia – eine atemberaubende Herrlichkeit im Herzen Afrikas

Wer einzigartige und unvergessliche Flitterwochen verbringen möchte, sollte Namibia als Individualreise ins Auge fassen. Mit seinen sinnlich geschwungenen Dünen, seiner silbrig schimmernden und wilden Etosha, dem dunkelgrün leuchtenden Regenwald und dem blauen Himmel, der alles überstrahlt – während der Atlantik mit einer unbändigen Kraft gegen die Küste tost – ist Namibia ein magisches Licht- und Farbenspektakel, das einem den Atem raubt. Kurz gesagt: die ganze Faszination Afrikas!

Besonders abenteuerlich und aufregend wirkt dieses wunderschöne Fleckchen Erde auf frisch verheiratete Paare, die ein romantisches Prickeln erleben und verträumte Zweisamkeit verbringen möchte. Auf keinem anderen Teil der Welt kommt man den Urgewalten der Schöpfung so nahe wie in Namibia, und nur hier gewährt die Erde einen tiefen Einblick in ihre Entstehung. An den 550 Meter hohen Felswänden des Fish River Canyons zeichnen sich mehr als 200 Millionen Jahre Erdgeschichte ab und in den Thermalquellen von Ai-Ais kann man das heißestes Magma der Welt spüren.

Bei Namibia Individualreisen sollte jedoch jedem Ehepaar von vornherein bewusst sein, dass diese Exkursion kein klassischer Badeurlaub am Strand wird. Der Atlantik prallt nämlich mit voller Wucht an die Küste, das Wasser ist kalt und der stetige Wind ohrenbetäubend laut, sodass ein entspanntes Strandfeeling vergebens gesucht wird.

Die Skelettküste, die ihren Namen den zahlreichen Schiffwracks verdankt, gibt ein eindrucksvolles Zeugnis von der nahezu unbezwingbaren Kraft des Ozeans ab und die unberührte Natur der unendlich scheinenden Weite des Landes ist es, die bei Hochzeitsreisenden besonders Eindruck schindet. Wer kann denn schon endlosen Savannen, wie von Hand gemaltem Buschland und sogar ein wenig Regenwald im nördlichen Caprivi-Streifen widerstehen? Eine Kulisse, die auf keinem Flitterwochenfoto fehlen darf!

Was das Landschaftsbild anbelangt, wird sie von der Namib und der Kalahari dominiert, die je nach Tageszeit in einem anderen, immer wieder atemberaubenden Licht erstrahlen. Eine Besonderheit sind vor allem die bis zu 200 Meter hohen Sterndünen bei Sossusvlei im Namibrand Naturreservat. Abhängig vom Sonnenstand, präsentieren sie sich frisch vermählten Paaren in einem spektakulären Farbenspiel aus Gold, Rot und Purpur. Wenn sich die Namib schließlich in den schroffen Tälern des Zentralplateaugebirges verliert, vervollständigen schwarze und grüne Nuancen das Spektrum. Und trifft die Wüste an der Küste auf den Atlantik, offenbaren sich Ehepaaren wunderschöne Naturspektakel.

Auch kulinarisch hält Namibia für Flitterwochenpaare einige Überraschungen bereit. Zebra-, Antilopen- und Straußensteak sind keine Seltenheiten auf dem Speiseplan dutzender namibischer Restaurants. Dass die Region jedoch auch lange Zeit eine deutsche Kolonie war, spiegelt sich – neben der kolonialen Architektur in der Hauptstadt Windhoek – besonders in der Küche wieder. Rinder- und Sauerbraten, Frankfurter Kranz, Windbeutel oder Schwarzwälder Kirschtorte zeugen von alten Traditionen. Vor allem aber verstehen Namibier es meisterhaft, mit Feigen, Guaven, Quitten und anderen exotischen Köstlichkeiten aus dem deutschen Erbe wahre Delikatessen zu zaubern, die auf der Zunge zergehen.

Wer die Ruhe in der Natur sucht, grandiose Landschaften und die Weite der Wüste genießen will, den wird Namibia fesseln und auch noch nach der Hochzeitsreise nicht mehr loslassen.